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KARPACZ
(Krummhübel) - ein touristischer Erholungsort im Riesengebirge, liegt am Fuß der Schneekoppe (¦nie¿ka), am Fluß Lomnitz (£omnica); die Stadtgrenzen umfassen auch die höchste Partie im Riesengebirge mit der Schneekoppe (1602 m ü.d.M.). Durch seine Lage und Vorteile der geographischen Umgebung ist Karpacz ein Sport- und Erholungszentrum sowohl im Winter als auch im
Sommer. Hier gibt es ganzes Jahr ca. 11,5 Tsd. Übernachtungsplätze in
Privatvermieter, in Hotels, in Pensionen, in Erholungsheimen, in Herbergen und auf Campingsplätzen.
Aus Karpacz gehen viele touristische Wanderwege hinaus, darunter der meist besuchte Weg auf die
Schneekoppe.
Auf dem Gipfel der Schneekoppe befindet sich Barockkapelle des Heiligen Wawrzyniec, Berghütte und meteorologische
Station.
| Mit 1602 m ü.d.M. ist Schneekoppe der höchste Berg in ganzen
Sudeten. Auf ihrem Gipfel steht eine Kapelle aus dem XVII Jahrhundert des Heiligen Wawrzyniec
(Schutzheilige der Bergleiter), sowie Hochgebirgswetterwarte in charakteristischer Form der Untertassen und eine jetzt geschlossene tschechische Berghütte). Ein ausgezeichneter
Ansichtspunkt. Von der tschechischen Seite, aus dem Ort Pec p. Snezkou kann man mit der Sesselbahn darauf
fahren.
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Punkt der Ekologischen Erziehung (Punkt Edukacji Ekologicznej) - Meteorologische Ausstellung - befindet sich in der Hochgebirgswetterwarte auf der Schneekoppe. Hier kann man eine Ausstellung mit den meteorologischen Anlagen ansehen, die Wetterwarte besichtigen und weites Bergpanorama aus der Ansichtsterrasse
bewundern. |
| Tiefe, mit steilen Felsen umgebene postglaziale Gruben zeigen einen
Hochgerbigscharakter. In dem Ostteil des Riesengebirge sind
das die Grube des Großen Teiches sowie die Grube des Kleinen
Teiches. Die Höhe ihrer Wände kommt bis zu 250 m. Großer Teich (Wielki Staw) ist der größte See im
Riesengebirge, seine Fläche beträgt 8,3 ha und seine Tiefe erreicht 24 m. Die Grube des Kleinen Teiches mit einem See von der Fläche 2,9 ha und Tiefe von 7 m, ist ein der bsonders malerischen Plätze in ganzem
Riesengebirge. |
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Über dem Kleinen Teich steht die im Stil des Berghütte gebaute Herberge
Samotnia (Einsamkeit), die den Namen ihres vieljährigen Leiters Waldemar Siemaszko trägt. |
Ortseilbahn auf Kleine Koppe (1375 m ü.d.M.) Länge 2229 m, Höhenunterschied 530 m., Transportkapazitäat 600
Personen/Stunde. Seit 1959 erleichtert sie zahlreichen Touristen den höchsten Berg im Riesengebirge zu besteigen und ist eine Grudlage für die Funktionierung des Skigebietes zwischen der Kleinen Koppe und Z³otówka.
"Wilde
Wasserfall" (Dziki Wodospad) - liegt in der Nähe der unteren Sesselbahnstation auf die Kleine
Koppe. Der 1 km hohe Wasserfall entstand auf Grund der Stauung mit einem antigesteinschuttigen Damm der Gewässer des Flusses
Lomnitz. |
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Auf den nordischen Abhängen der Bergen und des Gebirgsvorlandes treten einsame Granitfelsen - Monadnocke zahlreich
auf. Ihre phantasievolle Formen verdanken sie dem langen, dauerhaften und komplizierten Erosionsprozeß, während dessen ihre auf Wirkung der Witterungsbedingungen empindlichere Elemente entfernt
wurden. Die Größten sind
Drei Steine (Pielgrzymy), die über Kammhäuser im östlichen Teil des Riesengebige
liegen. Siê bestehen aus drei riesigen Granitfelsen, von denen der Höchste die Höhe von 25 m
erreicht. Der charakteristischeste Felsen ist
der Mittagstein (Slonecznik). Er überrägt Karpacz Górny
(Oberkrummhübel) und die Umgebung. Mittagstein steht in dem nordischen Teil des
Riesengebirge, auf der Höhe von 1423 m und ist fast aus ganzem Hirschberger Talkessel
sichtbar. Mit diesem Felsen sind zahlreiche Legenden gebunden. |
Die mittelalterliche
Holzkirche Wang ist die größte Attraktion von Karpacz. Sie enstand im zwölften Jahrhundert am See Vang in Südnorwegen. Nach Karpacz kam sie im XIX.
Jh. dank dem Grafen von Reden aus dem nahe liegenden Bukowiec (Buchwald). Ein Teil der Elemente ist
originell, sonstige sind getreue Kopien, die von örtlichen Handwerken gefertigt
wurden. Neben der Kirche befindet sich Pfarrhaus der evangelischen
Kirchengemeinde. Kirche: ul. ¦nie¿ki 8, Tel. 0048 75 761 8274. Besichtigung:
Montag - Samstag 9.00-18.00
Sonntag 11.30-18.00
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Das Gebäude, in dem sich
das Sport- und Touristenmuzeum des Riesengebirge
befindet, ist eine Pfostenhütte aus dem
XVIII. Jh. Hier sind Exponate anzusehen, die thematisch in folgende Abteilungen geteilt
wurden: Geschichte der Touristik im Riesengebirge, Wintersportgeschichte im
Riesengebirge, Naturschutz. Muzeum: ul. Kopernika 2 Tel. 0048 75 761 9652. Besichtigung:
montags - geschlossen
Dienstag - Samstag 9.00 - 16.00
Donnerstag 11.00-18.00
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Im
Spielzeug- und Puppenmuzeum (Muzeum Zabawek i Lalek) kann man einzige polnische Ausstellung (mit über ein tausend Spielzeuge und
Puppen) ansehen, die im Ganzen aus der privaten Sammlung des Direktors von Pantonima Wroc³awska - Henryk Tomaszewski
herkommt. Muzeum: ul. Karkonoska 5 tel. 0048 75 761 85 23. Besichtigung:
montags - geschlossen
Dienstag 9.00 -17.30
Mittwoch - Freitag 9.00 -15.30
Samstag 10.00 -15.30
Sonntag 10.00 - 16.30 |
| Auf dem westlichen Abhang von Gräberberg
(Grabowiec) am Platz, wo jetzt
die Annakapelle (Kaplica sw. Anny)
steht, wurden einst die heidnische Religionsriten organisiert. Jetzige Barockbaute wurde an Stelle von älteren im XVIII.
Jh. errichtet. An der Kapelle ist eine sogenannte Gute Quelle, auch als Quelle der Liebe
genannt, die nach Legenden wunderwirkende Eigenschaften hat.
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Der granitene Bergabsturz in ostlichem Stadtteil heißt
der Rabenstein (Krucze Ska³y). Die 25 m hohen Felsen enthalten zahlreiche Pegmatitenanhäufungen. Im XIX
Jh. wurden da zwei künstliche Grotten bei Abbau der Pegmatiten ausgehöhlt. Diese Felsen sind ein Klettereigebiet für Profis und
Amateure. |
Am 4.Juli 1998 (Tag der Unabhängigkeit der USA) erfolgte die Eröffnung des ungewöhnlich originellen
Western City
(Miasteczko Country). Es liegt zwischen Karpacz und ¦ciêgny
(Steinseiffen) und ermöglicht den Besucher ein Umzug in die Zeit und in den
Raum. Man kann hier einen echten Sheriff sehen und den Saloon besuchen, und bei etwas Glück kann der Tourist ein Zeuge des Bank- oder des Indianerüberfalls
werden.
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Die am 18.Juli 1998 eröffnete
die Sommer-Rodelbahn KOLOROWA ermöglicht die Schlittenfahrt nicht nur im Winter zu genießen. Diese Bahn ist immer
auf, wenn kein Schnee liegt. Durch ihre aufgewärmte Fläche kann man sogar auch dann
fahren, wenn die Temperatur unter Null Grad sinkt. Die Fahrlänge 1060 m, Auffahrt 350 m, gesamte Fahrzeit
incl. Auffahrt beträgt ca. 5 Minuten, maximale Geschwindigkeit (mit zentrifugalen Bremsen
regelbar) 30 km/h. Im Winter funktioniert an diesem Abhang ein beleuchteter Skilift
(Schneekanonen vorhanden).
Tor saneczkowy KOLOROWA
ul. Parkowa 10
Tel. (0048 75) 76 19 024. |
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